AAA, Spielereviews

Cid für die Hose

Es musste ja irgendwann so weit kommen, dass ich ein Free2Play-Spiel in den Himmel lobe. Und dann auch noch einen dieser Browsergame-Verschnitte mit Ausdauerpunkten. Hilfe, Kupo. Weiterlesen „Cid für die Hose“

AAA, Feature, Indie

#52Games – Deep Blue Sea: Angelwut

Ich hatte noch nie eine Angel in der Hand. Bei dem Gedanken, einem frisch gefangenen Fisch den Schädel einzuschlagen oder ihn aufzuschneiden und auszunehmen graust es mir. Ich liebe es, Fisch in jeglicher Form zu essen, aber das Fischen an sich war mir immer fremd. Ein Kindheitsfreund angelt seit unserer frühen Teenagerzeit begeistert, auch der konnte mein Interesse nicht wecken.
Umso verwunderlicher, dass mich eine so tiefe Zuneigung an Angelspiele bindet. Weiterlesen „#52Games – Deep Blue Sea: Angelwut“

AAA, Feature, Spielereviews

A Love Letter to thy Inner Self

Eine meiner extravaganteren Spiele-Obszessionen ist wohl eindeutig die japanische Shin Megami Tensei-Reihe. Das wird den meisten schon nichts sagen, die Namen der Subreihen wie Persona, Devil Summoner oder Digital Devil Saga dann schon eher. Mein Interesse geweckt hat damals der GameOne-Beitrag zum Release von Persona 3 auf der PlayStation 2. Gekauft habe ich mir das Spiel damals aber noch nicht, obwohl ich die entsprechende Konsole besaß. Weiterlesen „A Love Letter to thy Inner Self“

AAA, Feature

Mapping Souls

Meine Liebe zu Dark Souls drückt sich ja unter anderem in der Verehrung des Weltdesigns aus, der versteckten Gebiete, der Verzweigungen. Für mich definiert bis heute ein Moment die Dark Souls-Serie: Nach unzähligen mühsamen Stunden in Blighttown, dem wahrscheinlich ekelhaftesten, bedrückendsten und schlecht optimierstesten Gebiet im ersten Teil erklimme ich ein wackliges Gerüst, betrete einen zaghaft grünenden Canyon, stoße ein Tor auf – und stehe im Firelink Shrine. Weiterlesen „Mapping Souls“

AAA, Spielereviews

Abgrund stürzend Funken schlagen

Only, in light…

Dark Souls 3 ist da, und es scheint alles zu sein, was ich mir als Souls-Fan erträumt habe. Meine Stimmung jedes Mal schlägt um, sobald ich die wunderschönen Lichtverhältnisse des nächsten neuen Gebiets betrete. Und falls diese dann auch noch mit den seltenen, leisen Klängen bestimmter Hintergrundmusikstücke begleitet werden, komme ich ins Träumen, je nach Atmosphäre düster oder hoffnungsvoll. Weiterlesen „Abgrund stürzend Funken schlagen“

AAA, English Texts, Indie, Spielereviews

Highlights of 2015: A selected few

I participated in this years review of 2015’s games at Haywire Magazine. Since all entries are written in English, I decided to upload them along with this English introduction for the broad audience. At least this gave me an excuse for an ‚English‘ category on the blog that I plan to fill from time to time.
I recommend you try out the games below because they are really awesome. Enjoy the read.

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AAA, Spielereviews

Vizekönig der Besessenen

Ein paar Gemeinsamkeiten hat Destinys großes Addon ja schon mit der Star Wars-Prequel-Trilogie: Beide erzählen eine Geschichte, die keiner gebraucht hätte, beide versuchen sich mehr oder weniger erfolgreich an der Politisierung ihres Universums und beide haben, alles in allem, genau einen interessanten Charakter. Hauptsächlich fiel mir aber kein besserer Witz ein. Intellektuell hat Destiny auch weiterhin überhaupt nichts zu bieten.

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AAA, Spielereviews

Von alten Jägern lernt man das Töten

Ich habe mich lange darum herum geschlichen, über die Souls-Serie zu schreiben. Eigentlich verwunderlich, wo ich doch mittlerweile auch im AAA-Bereich so gerne über meine Lieblingsspielserien schwärme, ihnen mein Vertrauen ausspreche und sie anschließend von mir stoße. Bei Demons‘ Souls samt Erben bin ich jedoch stets schüchtern. Das liegt wohl vor allem daran, dass keine andere Serie für mich persönlich so nah an der spielerischen Perfektion liegt und ich daher wohl keine liebere Lieblingsserie habe als eben Souls. Einen imperfekten Text zu Fallout gestehe ich mir so weit zu, wie ich Bethesda auch ein Fallout mit verhunztem Dialogsystem verzeihe. An dem habe ich ja auch trotzdem Spaß. Aber einen nicht nahezu perfekten Text über die Souls-Reihe kann ich mir selbst genauso wenig verzeihen wie ich From Software den Smelter Demon oder die Royal Rat Authority durchgehen lasse. Leck mich, Dark Souls 2.
Perfektion in einem subjektiven Text über die Stärken und Schwächen eines Spiels ist natürlich Quatsch. Gut soll er trotzdem sein. Und nachdem The Old Hunters aus dem etwas zu kurz geratenen, aber dennoch fantastischen Bloodborne ein Meisterstück auf Höhe von Dark Souls: Prepare to Die macht, brennt es mir nun unter den Fingern, meine Meinung loszuwerden. Daher picke ich jetzt in meiner liebgewonnenen Absatzflut einige Aspekte vom Addon zu Bloodborne heraus und erzähle möglichst spoilerfrei, warum ich dem Hunter’s Nightmare am liebsten die Füße küssen würde.

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