Sorcery! – Magische Weggabelungen. Ein Review-Spiel

Verbittert hast du dich durch die Höhlen des Todesberges gekämpft. Du weißt, dass dein Vorhaben von Erfolg gekrönt ist, als du Tageslicht siehst, eine portalartige Öffnung im Fels, die hinaus auf eine begrünte Lichtung führt. Im Sonnenschein siehst du eine tempelartige Struktur im Zentrum der Fläche stehen. „Sorcery! – Magische Weggabelungen. Ein Review-Spiel“ weiterlesen

Leaving Lyndow: Verlassen, aber nicht verloren

Wie so manch anderer, der die Fahne für Spiele als wichtiges Kulturgut im Allgemeinen und Indiespiele als Schätze im Besonderen hochhält, neige ich vermutlich zur Überhöhung. Manche, viele, Spiele haben eine Botschaft, die es sich zu erkennen lohnt und über die ich dann auch schreiben möchte. Manchmal finde ich ein Spiel so toll, dass ich ihnen einfach viel mehr zutrauen möchte als sie sich selbst. Dann schreibe ich, spekuliere, mache mich vielleicht auch ein bisschen zum Hirsch. „Leaving Lyndow: Verlassen, aber nicht verloren“ weiterlesen

Time to mix drinks and calm down

Mit der (eventuell leicht veränderten) Catchphrase des Spiels führt wohl mindestens die Hälfte aller Artikel über VA-11 Hall-A in sein Thema ein. Ich wünschte, ich könnte mich damit profilieren, es anders zu tun; aber der Satz ist so verdammt gut und passt so trefflich zum Spiel, dass ich nicht anders kann. Ich beruhige mich einfach mit dem Wissen, dass es vermutlich sowieso kaum Artikel zu diesem kleinen Goldstück gibt. „Time to mix drinks and calm down“ weiterlesen

So klein und doch so viel Geschichte

Storytelling in Videospielen ist unbestreitbar nicht da, wo es sein sollte. Spiele, die uns eine Story präsentieren, die selbst in Hollywood bestenfalls zweite Wahl geworden wäre, zählen zu denen, die man „story-getrieben“ nennt. Spiele, die eigentlich lieber Filme sein wollen, versagen auf beiden Gebieten und retten sich nur noch durch wirre Storylines, um sich mit viel Nachsicht als Kunst bezeichnen zu lassen. „So klein und doch so viel Geschichte“ weiterlesen

Command & Conquer ist nicht tot

Es gibt so ein paar ewige Klassiker in meiner Spielebibliothek, die zu wiederholen ich nie müde werde. Manch andere Spiele habe ich nicht mehr und finde auch keinen Zugriff darauf, obwohl ich sie unglaublich gerne noch einmal spielen würde. Absoluter Spitzenreiter der letzten Kategorie ist Command & Conquer: Red Alert 2, mit dessen Grundspiel ich absurd lange Teile meiner Teenagerabende verbracht habe. Dass es eine Erweiterung mit dem wohlklingenden Namen Yuri’s Revenge gibt, wusste ich damals nicht einmal. Die Kampagne und die neuen Einheiten kenne ich bis heute nicht. Dabei habe ich mir vor nicht allzu langer Zeit das komplette Spiel auf Disk gekauft. Nur dumm, dass die ab Windows 8 nicht mehr funktionieren, nicht einmal mehr den Setup starten. Ich werde also wohl erstmal nicht in den Genuss von Yuris Rache und meiner Nostalgie kommen, zumindest bis GOG die Lizenz doch noch bekommt oder ich verzweifelt genug bin, um mir Origin zu installieren. „Command & Conquer ist nicht tot“ weiterlesen

Australien 2.0

„Ein Steam voll nichts zu spielen“ – das Gefühl, das viele Frauen vor ihrem Kleider- oder wahlweise Schuhschrank verspüren, kenne ich nur zu gut, wenn ich mich durch meine Steam-Library klicke und nicht weiß, von welchem Spiel ich mir denn nun die kostbare Lebenszeit abnehmen lasse. Auffällig ist dabei, dass es ein paar Spiele gibt, die sich immer wieder nach vorne drängen, selbst wenn dank eines Sales eine ganze Reihe noch ungespielter Spiele zur Verfügung steht. Banished ist eines davon.

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