„Ihre einzige andere Errungenschaft“ – Das Frauenbild bei Civilization VIs Großen Persönlichkeiten

Wer hat eigentlich den Computer erfunden? Alan Turing in den frühen Vierzigern, als Vorläufer der heutigen Maschinen? Oder Charles Babbages um 1830, dessen ‚Analytical Engine‘ die streng genommen wirklich erste Rechenmaschine war? Aus historischer Romantisierung vermutlich eher ersterer. Doch Babbages Maschine war wirklich nur genau das: Ein Rechenkasten, der kalkulieren konnte. Mehr wollte Charles auch gar nicht. Seine enge Freundin und Arbeitskollegin Ada Lovelace jedoch? Sie formulierte Visionen dessen, was solche Geräte in der Zukunft einmal im Stande zu tun sein mögen und wie Menschen mit Computern als Werkzeug umgehen könnten. Heute gilt Ada als erste Programmierin. Der Analytical Engine wird dennoch Babbages zugeordnet, und die Frage nach der Erfindung des ‚Computers‘ würden die meisten Menschen, wenn nicht sogar mit Steve Jobs, dann doch eher mit Alan Turing beantworten. „„Ihre einzige andere Errungenschaft“ – Das Frauenbild bei Civilization VIs Großen Persönlichkeiten“ weiterlesen

#52Games – Deep Blue Sea: Angelwut

Ich hatte noch nie eine Angel in der Hand. Bei dem Gedanken, einem frisch gefangenen Fisch den Schädel einzuschlagen oder ihn aufzuschneiden und auszunehmen graust es mir. Ich liebe es, Fisch in jeglicher Form zu essen, aber das Fischen an sich war mir immer fremd. Ein Kindheitsfreund angelt seit unserer frühen Teenagerzeit begeistert, auch der konnte mein Interesse nicht wecken.
Umso verwunderlicher, dass mich eine so tiefe Zuneigung an Angelspiele bindet. „#52Games – Deep Blue Sea: Angelwut“ weiterlesen

A Love Letter to thy Inner Self

Eine meiner extravaganteren Spiele-Obszessionen ist wohl eindeutig die japanische Shin Megami Tensei-Reihe. Das wird den meisten schon nichts sagen, die Namen der Subreihen wie Persona, Devil Summoner oder Digital Devil Saga dann schon eher. Mein Interesse geweckt hat damals der GameOne-Beitrag zum Release von Persona 3 auf der PlayStation 2. Gekauft habe ich mir das Spiel damals aber noch nicht, obwohl ich die entsprechende Konsole besaß. „A Love Letter to thy Inner Self“ weiterlesen

Mapping Souls

Meine Liebe zu Dark Souls drückt sich ja unter anderem in der Verehrung des Weltdesigns aus, der versteckten Gebiete, der Verzweigungen. Für mich definiert bis heute ein Moment die Dark Souls-Serie: Nach unzähligen mühsamen Stunden in Blighttown, dem wahrscheinlich ekelhaftesten, bedrückendsten und schlecht optimierstesten Gebiet im ersten Teil erklimme ich ein wackliges Gerüst, betrete einen zaghaft grünenden Canyon, stoße ein Tor auf – und stehe im Firelink Shrine. „Mapping Souls“ weiterlesen