Vertrauen ist optional

Eines der weniger spaßigen ‚Features‘ von Visual Novels, die eine komplexe Story in kleinen Happen und mehreren Enden präsentieren ist die Unart, weite Teile der Story immer wieder wiederholen zu müssen. Oft wird das mit unterschiedlichen Wahlmöglichkeiten zu kompensieren versucht, die manchmal durchaus schwerwiegend und integral fürs Erreichen eines neuen Endes sind, manchmal aber auch nur ein wenig neuen Geschmack in ein ansonsten gleichbleibendes Gespräch bringen sollen. Selten einmal werden nette Twists in ein solches Konzept eingebracht, etwa wenn sich unerwartet Dinge im Spielverlauf ändern, obwohl ich als Spieler genau das gleiche gemacht habe wie zuvor auch – Die Zero Escape-Reihe ist hierfür wohl von allen bekannten Visual Novels am ehesten berühmt. „Vertrauen ist optional“ weiterlesen

Münchner Spielszene #1: Escape Game Munich – Das Geisterhaus

Ein schönes Beispiel für den kulturellen Einfluss von Videospielen auf die Welt da draußen bietet sich dem, der schon einmal etwas von Escape Games gehört hat. Das sind Räume, in die sich Menschen freiwillig und gegen nicht wenig Geld einsperren lassen, um anschließend die darin angelegten Rätsel und Herausforderungen unter Zeitdruck zu lösen. Am Ende winkt der Schlüssel zum Ausgang – doch hauptsächlich geht es um das Erfolgserlebnis, um den Adrenalinstoß und um das Setting, in dem der entsprechende Raum dekoriert ist.

„Münchner Spielszene #1: Escape Game Munich – Das Geisterhaus“ weiterlesen