AAA, Feature

Mapping Souls

Meine Liebe zu Dark Souls drückt sich ja unter anderem in der Verehrung des Weltdesigns aus, der versteckten Gebiete, der Verzweigungen. Für mich definiert bis heute ein Moment die Dark Souls-Serie: Nach unzähligen mühsamen Stunden in Blighttown, dem wahrscheinlich ekelhaftesten, bedrückendsten und schlecht optimierstesten Gebiet im ersten Teil erklimme ich ein wackliges Gerüst, betrete einen zaghaft grünenden Canyon, stoße ein Tor auf – und stehe im Firelink Shrine. Weiterlesen „Mapping Souls“

AAA, Spielereviews

Abgrund stürzend Funken schlagen

Only, in light…

Dark Souls 3 ist da, und es scheint alles zu sein, was ich mir als Souls-Fan erträumt habe. Meine Stimmung jedes Mal schlägt um, sobald ich die wunderschönen Lichtverhältnisse des nächsten neuen Gebiets betrete. Und falls diese dann auch noch mit den seltenen, leisen Klängen bestimmter Hintergrundmusikstücke begleitet werden, komme ich ins Träumen, je nach Atmosphäre düster oder hoffnungsvoll. Weiterlesen „Abgrund stürzend Funken schlagen“

AAA, Spielereviews

Von alten Jägern lernt man das Töten

Ich habe mich lange darum herum geschlichen, über die Souls-Serie zu schreiben. Eigentlich verwunderlich, wo ich doch mittlerweile auch im AAA-Bereich so gerne über meine Lieblingsspielserien schwärme, ihnen mein Vertrauen ausspreche und sie anschließend von mir stoße. Bei Demons‘ Souls samt Erben bin ich jedoch stets schüchtern. Das liegt wohl vor allem daran, dass keine andere Serie für mich persönlich so nah an der spielerischen Perfektion liegt und ich daher wohl keine liebere Lieblingsserie habe als eben Souls. Einen imperfekten Text zu Fallout gestehe ich mir so weit zu, wie ich Bethesda auch ein Fallout mit verhunztem Dialogsystem verzeihe. An dem habe ich ja auch trotzdem Spaß. Aber einen nicht nahezu perfekten Text über die Souls-Reihe kann ich mir selbst genauso wenig verzeihen wie ich From Software den Smelter Demon oder die Royal Rat Authority durchgehen lasse. Leck mich, Dark Souls 2.
Perfektion in einem subjektiven Text über die Stärken und Schwächen eines Spiels ist natürlich Quatsch. Gut soll er trotzdem sein. Und nachdem The Old Hunters aus dem etwas zu kurz geratenen, aber dennoch fantastischen Bloodborne ein Meisterstück auf Höhe von Dark Souls: Prepare to Die macht, brennt es mir nun unter den Fingern, meine Meinung loszuwerden. Daher picke ich jetzt in meiner liebgewonnenen Absatzflut einige Aspekte vom Addon zu Bloodborne heraus und erzähle möglichst spoilerfrei, warum ich dem Hunter’s Nightmare am liebsten die Füße küssen würde.

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Quelle: Revealtrailer
AAA, Spielereviews

Dark Souls 3: Miyazaki to the Rescue!

Viel hat sich wirklich nicht getan bei Dark Souls III. Die Grafik ist super, aber beim Anti Aliasing hakt’s gewaltig. Die Umgebungen sind atemberaubend, die Stadt in der Gameplay-Demo ähnelt nicht nur vom Artstyle her der Bloodborne-Hauptstadt Yharnam, sondern auch beim Wegedesign. Die Framerate ist immernoch irgendwo in den unteren Zwanzigern. Trotzdem scheint es, dass Dark Souls III mich Frieden schließen lässt mit dem angestrebten Konzept From Softwares, die Souls/borne-Serie in einem jährlichen Rhythmus zu veröffentlichen.Während From Software bei Bandai Namco aus Dark Souls II mit Müh und Not ein gutes Spiel gemacht hat, konnte Miyazaki mit Sonys Bloodborne trotz Zeitdruck und einiger kleiner Schönheitsfehler einen Riesenhit landen. Dabei hat er viel gelernt. Derzeit fühlt sich Dark Souls III an wie ein Hybrid aus Dark Souls und Bloodborne, und wenn die Entwicklung weiterer Spiele von diesem Pfad aus weitergeht, scheint Zuversicht angebracht. Weiterlesen „Dark Souls 3: Miyazaki to the Rescue!“