So ein Feuerball, Junge!

2015 habe ich voller Ehrfurcht einen Text darüber verfasst, wie mich das damals neu erschienene N++ in die Knie gezwungen hat. Heute möchte ich dieses Lob auf Splinter Zone ausweiten. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß daran, zu versagen. Das möchte ich vor allem dem schnellen Spielgefühl zuschreiben – und den tollen Explosions-Partikeleffekten. „So ein Feuerball, Junge!“ weiterlesen

Ein Bilderspielbuch: Burly Men at Sea

Den Wert von kurzen, stark narrativ gesteuerten Spielen bemerke ich in letzter Zeit ganz besonders. Mit Leaving Lyndow und Takume haben sich mir Geschichten präsentiert, die in weniger als einer halben Stunde erzählt waren und mich dabei doch sehr berührt haben. In Burly Men at Sea habe ich zwar insgesamt deutlich mehr Zeit auf dem Zähler, doch die Geschichten, die ich darin erfahre, sind kaum länger als die von Takume. „Ein Bilderspielbuch: Burly Men at Sea“ weiterlesen

Leaving Lyndow: Verlassen, aber nicht verloren

Wie so manch anderer, der die Fahne für Spiele als wichtiges Kulturgut im Allgemeinen und Indiespiele als Schätze im Besonderen hochhält, neige ich vermutlich zur Überhöhung. Manche, viele, Spiele haben eine Botschaft, die es sich zu erkennen lohnt und über die ich dann auch schreiben möchte. Manchmal finde ich ein Spiel so toll, dass ich ihnen einfach viel mehr zutrauen möchte als sie sich selbst. Dann schreibe ich, spekuliere, mache mich vielleicht auch ein bisschen zum Hirsch. „Leaving Lyndow: Verlassen, aber nicht verloren“ weiterlesen

So klein und doch so viel Geschichte

Storytelling in Videospielen ist unbestreitbar nicht da, wo es sein sollte. Spiele, die uns eine Story präsentieren, die selbst in Hollywood bestenfalls zweite Wahl geworden wäre, zählen zu denen, die man „story-getrieben“ nennt. Spiele, die eigentlich lieber Filme sein wollen, versagen auf beiden Gebieten und retten sich nur noch durch wirre Storylines, um sich mit viel Nachsicht als Kunst bezeichnen zu lassen. „So klein und doch so viel Geschichte“ weiterlesen