AAA, Spielereviews

Ein hübscher, brennender Haufen

Jetzt noch einen Artikel über Star Wars Battlefront II zu schreiben ist undankbar. Ich komme eigentlich nicht darum herum, zu erwähnen, wie das Spiel zum Flaggschiff einer Glücksspiel-Diskussion wurde, die bis vor die Gerichte und Landtage des Erdkreises schwappt. Jeder Artikel muss – und das zu Recht – damit eröffnen, dass EAs Lootbox-Praxis allerunterste Schublade ist, dass der gesamte Multiplayerteil sich raubtierartig auf jüngere Spieler und solche mit Suchtgefahr stürzt und dass auch das zeitweise Herausnehmen der Bezahlwährung das System nicht besser gemacht hat. Ohnehin kommt die Aufforderung zur Echtgeldinvestition ja im nächsten Jahr wieder, EA und Dice möchten nur das Weihnachtsgeschäft so unfallfrei wie möglich mitnehmen.
Kurzum: Jeder Text über Star Wars Battlefront II sollte betonen, dass man dieses groteske Machwerk der Unternehmenslogik nicht kaufen sollte. Das sei hiermit getan. Unterstützt das nicht; kauft es nicht. Weiterlesen „Ein hübscher, brennender Haufen“

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Indie, Spielereviews

Nostalgie kann was!

Meine Kindheit ist wieder in. Das merke ich ja bereits seit einigen Jahren. Die ersten beiden Generationen von Pokémon existieren auf Mobiltelefonen, Ratchet & Clank hat ein Remake bekommen, alte Nintendokonsolen irgendwie auch. Auch Yooka-Laylee ist so ein Ding, das existiert. Weiterlesen „Nostalgie kann was!“

AAA, Feature, Spielereviews

Vom Horror in The Evil Within

The Evil Within ist ein paar Jahre alt, der folgende Text enthält den einen oder anderen Spoiler. Diese sollten aber nicht weltbewegend sein und verraten auch keine großen Plot-Twists oder Ähnliches (Außerdem erschien vor einigen Tagen der Nachfolger; wer diesen Text liest, wird den Erstling mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin gespielt haben).

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Indie, Spielereviews

Star Dread: All for Nought

Captain Yager seufzte, als das massive, überlange Artillerieschiff langsam, aber unaufhaltsam in den Hangar eindrang. Die Spitze der mächtigen Waffe glühte sanft rot und pulsierte, als hätte sie einen eigenen Herzschlag. Die eingeklappten Seitenruder gaben dem Schaft der Maschinerie den Anschein von muskulösen Schwellungen, die durch die sanfte Vibration der leerlaufenden Triebwerke besonders betont wurden. Weiterlesen „Star Dread: All for Nought“

Retro, Spielereviews, Texte über Anderes

Final Fantasy 5: Four Job Fiesta!

Wenn irgendwelche coolen Sachen mit Spielen angestellt werden, die ich ohnehin schon liebe, werde ich immer aufgeregt. Gaming Events mit wohltätigem Hintergrund stehen dabei wohl ganz oben. Awesome Games Done Quick und Summer Games Done Quick kennen wir alle. Aber ebenfalls einmal im Jahr findet ein Charity-Event rund um das (unangefochten) beste Final Fantasy-Spiel aller Zeiten statt: Die Four Job Fiesta für Final Fantasy V, bei der jedes Jahr ordentlich Geld für Child’s Play gesammelt wird.
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Indie, Spielereviews

So ein Feuerball, Junge!

2015 habe ich voller Ehrfurcht einen Text darüber verfasst, wie mich das damals neu erschienene N++ in die Knie gezwungen hat. Heute möchte ich dieses Lob auf Splinter Zone ausweiten. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß daran, zu versagen. Das möchte ich vor allem dem schnellen Spielgefühl zuschreiben – und den tollen Explosions-Partikeleffekten. Weiterlesen „So ein Feuerball, Junge!“

AAA, Spielereviews

Fighting Game+ – Injustice 2

In der am schlechtesten passenden und dennoch akkuraten Beschreibung könnte man Injustice 2 als das ideale Kampfspiel für Leute bezeichnen, die alle anderen Spielegenres gut finden, nur Fighting Games halt nicht. Du spielst gerne Dragon Age? Wir hätten da ein Levelsystem, mit dem du Batman stärker machen kannst! Overwatch ist voll dein Ding? Lootkisten haben wir auch! Ist sogar manchmal kein Müll drin. Du spielst Metal Gear für die Dialog-Zwischensequenzen und nicht fürs Gameplay? Dann schau dir doch mal den Storymodus von Injustice 2 an. Und scheiße, hast du gesehen wie gut diese Gesichtsanimationen aussehen? Weiterlesen „Fighting Game+ – Injustice 2“

Indie, Spielereviews

Ein Bilderspielbuch: Burly Men at Sea

Den Wert von kurzen, stark narrativ gesteuerten Spielen bemerke ich in letzter Zeit ganz besonders. Mit Leaving Lyndow und Takume haben sich mir Geschichten präsentiert, die in weniger als einer halben Stunde erzählt waren und mich dabei doch sehr berührt haben. In Burly Men at Sea habe ich zwar insgesamt deutlich mehr Zeit auf dem Zähler, doch die Geschichten, die ich darin erfahre, sind kaum länger als die von Takume. Weiterlesen „Ein Bilderspielbuch: Burly Men at Sea“