So ein Feuerball, Junge!

2015 habe ich voller Ehrfurcht einen Text darüber verfasst, wie mich das damals neu erschienene N++ in die Knie gezwungen hat. Heute möchte ich dieses Lob auf Splinter Zone ausweiten. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß daran, zu versagen. Das möchte ich vor allem dem schnellen Spielgefühl zuschreiben – und den tollen Explosions-Partikeleffekten. Weiterlesen

Type:Rider – Übergangenes i-Tüpfelchen

Arte macht ein Spiel? Himmel, rette sich wer kann. Klingt wie ein Witz? Der Kultursender, der nicht unbedingt bekannt für seine kurzweilige Abendunterhaltung ist, hat tatsächlich seine Finger im Spiel, wenn es um Type:Rider geht, allerdings nicht als Entwickler, sondern als Sponsor. Denn Entwickler Cosmografik hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Schrift an eine Zielgruppe heran zu tragen, die sich dem Klischee nach eher für die Geschichte von Männern mit Schwertern interessiert: Uns Spieler. Ob das klappt?

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Momodora IV – Eine kleine Vorschau

Es gibt da ein ganz spezielles Fleckchen in meinem Herzen, dass für eine gewisse Art Sidescroller reserviert ist. Aufgetan hat dieses Fleckchen Cave Story+, eines meiner ersten Spiele auf Steam und bis heute wohl dasjenige, das ich als mein liebstes Indiespiel bezeichnen würde. Irgendwann widme ich euch auch noch einen Text, Curly und Quote. Und irgendwann bekomme ich dieses verdammte Achievement. Jedenfalls – im letzten Weihnachts-Sale auf Steam bin ich über ein Spiel namens Momodora III gestolpert, dessen Pixeloptik und Spielgefühl mich sofort an Cave Story erinnert haben. Es war ein kurzes Vergnügen. Zwei Stunden dauert der erste Durchgang, die nächsten beiden vielleicht noch eine halbe Stunde. Trotzdem war ich verliebt. Die Grafik, die Musik, die chibiartigen Charakter, das Kampfsystem – alles ist einfach bezaubernd. So kurz die Erfahrung ist, so billig ist sie auch, wer also Spaß an Indie-Plattform-Shootern oder dergleichen hat und sich nicht vor Japan-Cuteness fürchtet, sollte unbedingt mal einen Blick darauf werfen. Weiterlesen