Ein hübscher, brennender Haufen

Jetzt noch einen Artikel über Star Wars Battlefront II zu schreiben ist undankbar. Ich komme eigentlich nicht darum herum, zu erwähnen, wie das Spiel zum Flaggschiff einer Glücksspiel-Diskussion wurde, die bis vor die Gerichte und Landtage des Erdkreises schwappt. Jeder Artikel muss – und das zu Recht – damit eröffnen, dass EAs Lootbox-Praxis allerunterste Schublade ist, dass der gesamte Multiplayerteil sich raubtierartig auf jüngere Spieler und solche mit Suchtgefahr stürzt und dass auch das zeitweise Herausnehmen der Bezahlwährung das System nicht besser gemacht hat. Ohnehin kommt die Aufforderung zur Echtgeldinvestition ja im nächsten Jahr wieder, EA und Dice möchten nur das Weihnachtsgeschäft so unfallfrei wie möglich mitnehmen.
Kurzum: Jeder Text über Star Wars Battlefront II sollte betonen, dass man dieses groteske Machwerk der Unternehmenslogik nicht kaufen sollte. Das sei hiermit getan. Unterstützt das nicht; kauft es nicht. Weiterlesen

So ein Feuerball, Junge!

2015 habe ich voller Ehrfurcht einen Text darüber verfasst, wie mich das damals neu erschienene N++ in die Knie gezwungen hat. Heute möchte ich dieses Lob auf Splinter Zone ausweiten. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß daran, zu versagen. Das möchte ich vor allem dem schnellen Spielgefühl zuschreiben – und den tollen Explosions-Partikeleffekten. Weiterlesen

Australien 2.0

„Ein Steam voll nichts zu spielen“ – das Gefühl, das viele Frauen vor ihrem Kleider- oder wahlweise Schuhschrank verspüren, kenne ich nur zu gut, wenn ich mich durch meine Steam-Library klicke und nicht weiß, von welchem Spiel ich mir denn nun die kostbare Lebenszeit abnehmen lasse. Auffällig ist dabei, dass es ein paar Spiele gibt, die sich immer wieder nach vorne drängen, selbst wenn dank eines Sales eine ganze Reihe noch ungespielter Spiele zur Verfügung steht. Banished ist eines davon.

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Good cop, bad cop

Polizist zu sein ist vieles: ein Traumberuf für Kinder, mal hat man gefährliche Einsätze, mal hat man nur langweilige Streifen mit Einsätzen bei Ruhestörungen, mal ist man Freund und Helfer, mal auch ungebetener Gast. Doch was eigentlich immer der Fall ist: Polizisten müssen tagtäglich Entscheidungen treffen, um die ich sie nicht beneide. Weiterlesen